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Warum Next.js besser rankt als WordPress – Ein Vergleich aus der Praxis

WordPress betreibt 43 % aller Websites – aber das macht es nicht zur besten Wahl für SEO. Next.js-Websites erreichen regelmäßig bessere Rankings, schnellere Ladezeiten und höhere Conversion Rates. Ein ehrlicher Vergleich mit Zahlen aus der Praxis.

SEO25. April 2026

43 % aller Websites laufen auf WordPress. Und viele davon ranken schlecht.

WordPress ist die bekannteste Website-Plattform der Welt – und das aus gutem Grund. Es ist zugänglich, hat ein riesiges Ökosystem und lässt sich ohne Programmierkenntnisse bedienen. Aber „weit verbreitet“ ist nicht gleichbedeutend mit „optimal für SEO“. Besonders für Unternehmen, die ernsthaft bei Google sichtbar sein wollen, gibt es eine bessere Option.

Benchmark-Studie 2024: Websites auf Next.js erreichen im Durchschnitt einen PageSpeed-Score von 91–98 (mobil). WordPress-Seiten mit typischer Plugin-Ausstattung erzielen durchschnittlich 42–68. Google bewertet diese Lücke direkt als Rankingfaktor.

Das Grundproblem mit WordPress

WordPress wurde 2003 als Blogging-Software entwickelt. In den 20+ Jahren seitdem wurde es durch Plugins zu praktisch allem erweitert: Online-Shop, CRM, Booking-System, Forum. Das Problem: Jede Erweiterung fügt Code hinzu. Mehr Code = langsamer. Langsamer = schlechteres Ranking.

Ein typisches WordPress-Business-Theme lädt 15–40 externe Ressourcen, führt 30–80 Datenbankabfragen pro Seitenaufruf aus und hat eine Time-to-First-Byte (TTFB) von 800 ms bis 2 Sekunden – ohne einen einzigen Besucher zu überzeuge.

Wie Next.js das Problem löst

Next.js ist kein CMS – es ist ein React-Framework, das Seiten vorrendert. Das bedeutet: Statt bei jedem Besuch PHP-Code auszuführen und Daten aus der Datenbank zu holen, wird die fertige HTML-Seite direkt ausgeliefert. Kein Warten, keine Datenbankabfragen, kein Overhead.

Was Next.js automatisch besser macht:

  • ✅ Automatische Bildoptimierung (WebP/AVIF, korrekte Größen, Lazy Loading)
  • ✅ Code-Splitting: Jede Seite lädt nur das JavaScript, das sie wirklich braucht
  • ✅ Static Generation: Seiten werden beim Build vorgerendert und sofort ausgeliefert
  • ✅ Optimiertes Font-Loading: Keine Layout-Shifts durch nachladende Fonts
  • ✅ Integriertes Caching auf CDN-Ebene

Performance-Vergleich: Zahlen aus realen Projekten

Metrik WordPress (typisch) Next.js
PageSpeed Score (mobil) 42–68 91–99
LCP (Ladezeit Hauptelement) 2,5–5 s 0,8–1,5 s
TTFB (Server-Antwortzeit) 400–2.000 ms 50–200 ms
Sicherheitslücken/Jahr Hoch (Plugins) Sehr gering

Wann ist WordPress trotzdem die richtige Wahl?

Es gibt legitime Gründe für WordPress. Wenn ein großes Redaktionsteam ohne Programmierkenntnisse täglich Inhalte veröffentlicht, wenn ein riesiges Plugin-Ökosystem benötigt wird, oder wenn das Budget für Entwicklung sehr begrenzt ist – dann kann WordPress die bessere Entscheidung sein, sofern sorgfältig optimiert.

⚠️ Für Unternehmen, bei denen SEO und Performance strategisch wichtig sind, ist WordPress keine neutrale Wahl – es ist ein Handicap, das aktiv ausgebessert werden muss.

Die Entscheidung im Klartext

Wenn du eine neue Website baust und bei Google sichtbar sein willst: Next.js. Die Entwicklungskosten sind vergleichbar, die langfristigen Ergebnisse messbar besser. Eine WordPress-Seite kann nachträglich optimiert werden – aber der Ausgangspunkt ist schlechter.

Ich baue ausschließlich mit Next.js – und meine Kunden sehen den Unterschied in ihrem Ranking. Lass uns sprechen.

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