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Google Bewertungen löschen lassen: Was Unternehmer über Fake-Rezensionen wissen sollten

Negative oder gefälschte Google-Bewertungen können deinem Unternehmen ernsthaft schaden. Wann kannst du sie löschen lassen – und wie gehst du am besten vor?

Reputation16. März 2026

Du hast eine neue Bewertung bekommen – und die ist offensichtlich falsch, böswillig oder stammt von jemandem, der nie dein Kunde war. Was jetzt? In diesem Artikel erkläre ich dir, wann Google Bewertungen tatsächlich gelöscht werden können, wie der Prozess aussieht und was du tun solltest, wenn Google die Löschung ablehnt.

Wann können Google-Bewertungen gelöscht werden?

Google löscht Bewertungen, die gegen seine Richtlinien verstoßen. Das umfasst:

  • Fake-Bewertungen: Bewertungen von Personen, die nie Kunden waren
  • Bewertungen von Mitbewerbern: Koordinierte negative Kampagnen
  • Hassrede, Beleidigungen, Diskriminierung
  • Spam und Werbebewertungen
  • Bewertungen mit irrelevanten Inhalten (falsche Adresse, falsche Branche)
  • Interessenkonflikt: z. B. eigene Mitarbeiter bewerten positiv

Was Google nicht löscht: Ehrliche, negative Meinungen. Auch wenn dich eine Bewertung schmerzt – solange sie die Richtlinien nicht verletzt, hat sie Bestand.

So meldest du eine Bewertung

  1. Öffne Google Maps und rufe deinen Unternehmenseintrag auf.
  2. Suche die betreffende Bewertung.
  3. Klicke auf die drei Punkte neben der Bewertung.
  4. Wähle „Unangemessene Inhalte melden".
  5. Wähle den zutreffenden Verstoßgrund aus.

Google prüft die Meldung in der Regel innerhalb weniger Tage. Oft passiert aber: Nichts. Google lehnt die Löschung ab, weil aus rein äußerlicher Betrachtung kein klarer Verstoß erkennbar ist.

Was tun, wenn Google die Löschung ablehnt?

Option 1: Über das Google Business Profil-Hilfe-Forum eskalieren

Im offiziellen Support-Forum gibt es geschulte Produktexperten, die hartnäckigere Fälle prüfen können. Eine detaillierte Schilderung mit Belegen erhöht die Erfolgswahrscheinlichkeit.

Option 2: Rechtliche Schritte

Bei nachweislich falschen Tatsachenbehauptungen (nicht Meinungsäußerungen) kann eine Abmahnung oder einstweilige Verfügung gegen den Verfasser möglich sein. Ein spezialisierter Rechtsanwalt kann hier weiterhelfen.

Option 3: DSGVO-Löschantrag

In bestimmten Fällen kann das „Recht auf Vergessenwerden" nach Art. 17 DSGVO greifen – z. B. wenn personenbezogene Daten verarbeitet werden, die veraltet oder irrelevant sind.

Die beste Strategie: Negative Bewertungen überstimmen

Die langfristig wirksamste Maßnahme ist eine aktive Bewertungsstrategie. Wer kontinuierlich echte positive Bewertungen sammelt, relativiert einzelne schlechte Einträge automatisch.

Eine 4,7-Sterne-Bewertung bei 200 Rezensionen überzeugt mehr als eine 4,9 bei 12 Bewertungen – und eine negative unter 200 fällt kaum auf.

Praxis-Tipp: Antworte immer professionell auf negative Bewertungen – auch auf Fakes. Deine Antwort ist öffentlich und zeigt potenziellen Kunden, wie du mit Kritik umgehst.

Du hast konkrete Probleme mit Fake-Bewertungen oder möchtest deine Online-Reputation aktiv aufbauen? Ich helfe dir dabei: Bewertungen löschen lassen oder Bewertungsstrategie entwickeln. Melde dich gerne.

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