Kinder in sozialen Netzwerken

Prinzipiell ist es nat√ľrlich erstmal in Ordnung, wenn Kinder sich mit Plattformen befassen die Sie wahrscheinlich in der Zukunft nutzen werden. Die gro√üe Gefahr f√ľr Kinder besteht darin, dass diese im jungen Alter noch nicht differenzieren k√∂nnen ob etwas der Wahrheit entspricht oder nicht. Zus√§tzlich lassen sich Kinder deutlich st√§rker durch Emotionen, √Ąngste und Interesse in falsche Richtungen leiten.

Satire in Form von Artikeln wie Beispielsweise auf www.Der-Postillion.com täuschen nicht nur Erwachsene sondern vor allem Kinder. So existieren diverse Websiten im Internet die es erlaube, eigene Artikel zu erstellen und im ersten Blick seriös aussehen.

So kann zum Beispiel das Kaufverhalten, die politische Richtung oder viele andere Aspekte von Kindern zum Teil beeinflusst werden.

Soziale Netzwerke wie¬†Facebook,¬†Instagram,¬†SnapChat,¬†TikTok¬†beinhalten √ľberwiegend Medien in Form von Grafiken,Videos und Audio. Diese Daten werden oft nicht gefiltert bzw. vor der Ver√∂ffentlichung √ľberpr√ľft. Diese Inhalte k√∂nnen Material enthalten die f√ľr Minderj√§hrige nicht geeignet sind, so k√∂nnen diese sowohl Pornografische als auch Gewaltszenen enthalten.

Trotz des geforderten Mindestalters von 13 Jahren auf vielen sozialen Netzwerken finden Kinder immer wieder den Zugang zu den Plattformen.

Wenn Kinder das Interesse an sozialen Netzwerken zeigen, sollte dies nicht zwingend verwehrt werden sondern eine Aufklärung statt finden. Eine 100% richtige Aufklärung existiert nicht da sich Begrifflichkeiten, Trends und vieles mehr sich jederzeit ändern können. Daher besteht die Möglichkeit, Kindern bewusst zum Beispiel einen Fake Artikel an die Hand zu geben und im Anschluss den Artikel zu besprechen.

Hat das Kind evtl. selbst schon gemerkt das an dem Artikel etwas nicht stimmen kann? Glaubt das Kind den geschrieben Inhalt des Artikels oder kann es bereits differenzieren, dass es sich um einen Fake Artikel handelt?

Zeigen sie dem Kind fr√ľhzeitig, dass es in Ordnung ist Artikel in Frage zu stellen und wie man √ľberpr√ľfen kann ob eine seri√∂se Quelle dahinter steckt (Wie erkenne ich ob die Seite seri√∂s ist? Wer steckt hinter dem Autor?).

Sagen sie auch, dass es selbst Erwachsenen gelegentlich schwer fällt Unwahrheiten im Internet zu erkennen.

Kind mit Tablet

Eltern und Kinder gemeinsam in sozialen Netzwerken

In meinem Beruf als Social Media Manager befasse ich mich t√§glich mit sozialen Netzwerken. Seit einiger Zeit befasse ich mich verst√§rkt mit der relativ neuen Plattform¬†TikTok¬†(ehemals¬†Musical.ly) und musste mit erschrecken feststellen, dass speziell bevorzugt M√ľtter, Videos mit ihren Kindern im Internet verbreiten.

Die in den Videos zu sehenden Kinder, haben in der Regel keine Entscheidungsgewalt √ľber die Ver√∂ffentlichung der Inhalte.

Man stelle sich vor, dass Max Mustermann im Jahr 2020 aktuell 7 Jahre alt ist und die Mutter oder der Vater des Kindes Inhalte auf ein soziales Netzwerk veröffentlicht.

Zum Beispiel der Besuch nach einem Termin beim Zahnarzt.

https://www.youtube.com/watch?v=txqiwrbYGrs

Nun gehen wir gemeinsam in die Zukunft in das Jahr 2030. Das Video hat √ľber 150 Millionen Aufrufe. Max ist nun 17 Jahre alt hat seinen Wohnort nicht gewechselt und wohnt immer noch in seiner Heimatstadt.

Alle nennen ihn Dentist Dave, ahmen ihm nach, lachen ihn aus und vieles mehr. Vielleicht wird er sogar gemobbt?

Eine Entscheidung hatte Max nie. Jeder kennt ihn. Jeder bringt ihn mit diesem Video in Verbindung.

Das L√∂schen eines Videos das viral gegangen ist, ist fast unm√∂glich. Auf zahlreichen Servern,Plattform oder auf Datentr√§gern wie USB-Sticks,Festplatten, Handys existiert dieses Video und findet immer wieder seinen Weg an die √Ėffentlichkeit.

Daher bitte ich alle Eltern keine Inhalte von Kindern im Internet zu veröffentlichen.

Mobbing im Internet

Eine weitere große Gefahr im Internet ist das Mobbing. Immer noch besteht bei vielen Menschen der Irrglaube das Internet sei anonym. Ein Fake-Profil hier, ein paar schnelle Wörter auf der Tastatur getippt und fertig ist der Beitrag.

Interaktionen sind heutzutage mit Profilbildern, Statusmeldungen, Videos und vielen weiteren Inhalten möglich.

Gerade wenn Inhalte √∂ffentlich geteilt werden (die Inhalte sind nicht nur f√ľr Freunde einsehbar – sondern f√ľr jeden) besteht jederzeit die M√∂glichkeit Antworten von fremden Menschen zu erhalten.

Ein Beispiel ist wunderbar in diesem Video zu sehen, wenn man sich die Kommentare unter dem Video genauer durchließt.

https://www.youtube.com/watch?v=CohYhxf_9Qk

Nutzer verlieren die Hemmschwelle andere Menschen zu beleidigen und zu verletzen. Gerade im Internet vereinigen sich schnell Nutzer um gemeinsam gegen bestimmte Personen vorzugehen.

Die Folgen der Nutzer sind Ihnen oft nicht bewusst da kein direkter Kontakt besteht.

Folgen von Mobbing k√∂nnen sich in Form von Depressionen,Traurigkeit, √Ąngste, Suizid und vielen weitere Punkte √§u√üern.

Daher sollten Erwachsene zwingend ein Auge auf die genutzten Netzwerke der Kinder haben ohne dabei aber die Vertrauensbasis zu schaden (z.B private Nachrichten).

Zum Schluss hoffe ich, dass durch diesen Artikel speziell Kindern und Eltern näher bringen konnte weshalb Kinder in der Regel nichts in sozialen Netzwerken zu suchen haben.

Neben den Vorteilen von sozialen Netzwerken sollte daher auch speziell auf die Gefahren & Risiken eingegangen werden.

Soziale Netzwerke können ein Wunderbarer Ort sein um mit neuen Menschen, Freunden oder der Familie in Kontakt zu treten oder Momente mit Ihnen zu teilen, wenn man sich bewusst ist, wie soziale Netzwerke funktionieren.

Hey Du!

Bevor du gehst, schau dir noch schnell meine Artikel √ľber 5 Fehler die Gr√ľnder in sozialen Netzwerken begehen an.

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